Kino-Tipp
Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
Die Schaffenspause war lang genug: Es ist Jahre her, dass uns Indiana Jones (Harrison Ford) mit seinen Abenteuern um den "Tempel des Todes" in seinen Bann zog. Jetzt ist die Legende zurück. Und es geht wieder heiß her: Zu Zeiten des Kalten Krieges verschlägt es Indiana Jones in den Dschungel Südamerikas. Die Herausforderung: Indy soll einen legendären Kristallschädel der Maya finden, mit dessen Hilfe man Kontakt zu den Göttern aufnehmen kann.
Er beschützte die Macht des Göttlichen. Er bewahrte die Wiege der Zivilisation.
Unterstützung erhält der Held von jungem Gemüse: Seine trinkfeste Ex-Freundin Marion Ravenwood (Karen Allen) und der junge Mutt (Shia LaBoeuf) sind an seiner Seite. Und deren Hilfe kann Indiana Jones auch bitter brauchen: Der russische Geheimdienst hat es ebenfalls auf die Reliquie abgesehen. Seine Anführerin ist KGB-Agentin Irina Spalko (Cate Blanchett), die Indiana Jones das Leben schwerer machen könnte als der Frauenschwarm es jemals befürchtete ...
Jetzt geht das Abenteuer weiter.
Indiana Jones ist zwar gealtert, aber natürlich immer noch der Alte. Und dem Streifen sieht man an, wie viel Arbeit hinter den Dreharbeiten steckte. Zahllose Drehbuchfassungen mussten umgeschrieben und einige Mitarbeiter ausgetauscht werden. Bis kurz vor Beginn des Drehs war nicht klar, ob Steven Spielberg, George Lucas und Harrison Ford tatsächlich ernst machen und das Projekt überhaupt (und mit wem!) auf die Beine stellen würden. Und auch die Dreharbeiten haben einige Narben hinterlassen - kein Wunder bei den spektakulären Stunts, die die Darsteller hinlegen mussten: Shia LaBoeuf zog sich ausgerechnet bei einem Schwertkampf mit Cate Blanchett eine Muskelzerrung in der Leiste zu. Wenn man das Ergebnis sieht, haben sich die Mühen auf jeden Fall gelohnt: Spannung, Witz und Action auf höchstem Niveau. Indiana Jones ist wieder da!
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