Star-Interview: George Clooney
„Männer verstehe ich besser als Frauen!“
Die schönsten Bilder von George Clooney in der Galerie (15 Bilder)
JOY: Sie spielen in „Up in the Air“ einen unverheirateten Mann mittleren Alters, bei dem sich alles um die Arbeit dreht und der manchmal etwas einsam und selten zu Hause ist. Gab es Parallelen zwischen Ihnen und Ihrer Rolle?
Mir war schon klar, worauf ich mich einlasse, als ich das Drehbuch gelesen habe (lacht). Meine Figur Ryan Bingham ist mir schon sehr ähnlich. Jason Reitman, der Regisseur und Drehbuchautor der Komödie, machte auch kein Geheimnis daraus, dass er beim Schreiben an mich gedacht hatte.
In „Up in the Air“ jetten Sie von einer Stadt in die nächste. Wann sind Sie privat das erste Mal geflogen?
Meine Familie war früher oft pleite, deshalb mussten wir von Kentucky quer durchs Land fast 2.000 Kilometer nach Kalifornien fahren, um meine Großmutter zu besuchen. Erst mit 16 bin ich zum ersten Mal nach L. A. geflogen.
Übrigens stelle ich mich – im Gegensatz zu Ryan Bingham – immer in der regulären Schlange beim Check-in an. Ich bereite mich jetzt schon auf die Zeit vor, wenn ich mal keinen Erfolg mehr habe und dann nicht mehr so verwöhnt werde wie jetzt. Das Gefühl kenne ich noch aus den harten Zeiten vor meinem Durchbruch mit „Emergency Room“, als ich kaum meine Miete bezahlen konnte.
Ryan Bingham taut im Film zum ersten Mal auf, als er die Hochzeit seiner Schwester besucht. Wie ist das Verhältnis zu Ihrer Schwester?
Ada lebt in Kentucky, aber wir telefonieren oft. Bis ich 13 war, teilten wir uns ein Zimmer und haben uns wie Hund und Katze gefetzt. Heute kommen wir prima miteinander aus – Ada hat einen großen Einfluss auf mich.
Getty Images
Dieser Artikel hat 3 Seiten. Lesen Sie auch ...
Seite 1 von 3 ›
Seite 1 von 3 ›













