Haarkuren im Redaktions-Test
Eine Kur fürs Haar
Anspruchsvolle Kopfarbeit
Zugegeben, bei Haarpflege darf es meiner Ansicht nach gerne immer etwas mehr sein. Mein supertrockenes und gerne auch mal brüchiges Haar verlangt das volle Programm. Also soll eine Kur pflegen, Feuchtigkeit spenden, schützen und gleichzeitig Aufbauarbeit leisten. Kurz gesagt, ich erwarte Spitzenleistung im doppelten Wortsinn und die „Karité Revitalisierende Intensiv-Creme“ von René Furterer hat diesen harten Job jetzt mal auf Probe bekommen.
Anwendung
Die Creme soll einmal die Woche sparsam ins handtuchtrockene Haar strähnchenweise eingearbeitet werden. Dann fünf bis zehn Minuten einwirken lassen. Ich mache lieber gleich zehn, wenn ich schon dabei bin. Außerdem steigt mir sofort der betörend nussig-fruchtige Duft in die Nase – oder vielleicht sogar zu Kopf?
Die Intensivkur verwöhnt mit einem hohen Anteil an Karité-Butter (also Shea-Butter) und spendet dank pflanzlichen Quittenpektinen ordentlich Feuchtigkeit. Eine Mischung, die sich nebenbei auch noch riechen lassen kann!
Wirkung
Die Kur lässt sich gut auswaschen und beschwert hinterher auch nicht, der versprochene Schutzfilm geht also nicht zu Lasten der Styling-Fähigkeit. Sie pflegt sehr intensiv, das merkt man deutlich, denn die Haare fassen sich nach der Anwendung wunderbar weich an ... und duften so herrlich! – Hatte ich das schon erwähnt?
Fazit
Wow, um 20 Euro für (immerhin) ergiebige 100 Milliliter, sind anspruchsvoll. Aber das bin ich auch und leider habe ich mich auch noch Hals über Kopf in den Duft verliebt. Den Haar-Luxus möchte ich mir doch ab und zu gönnen.
Melanie Gutbier, Redakteurin COSMOPOLITAN Online
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