Handcremes im Redaktionstest
Gut geschmiert ist halb so trocken
Schwupps eingezogen
Handcreme benutze ich fast nie. Sollte man aber, ich weiß. Denn an den Händen erkennt man das wahre Alter. Ich hoffe, dass meine Hände mir an Jahren noch nicht vorauseilen und versuche mich in Schadensbegrenzung: Die Handcreme aus der Serie „Vino Spa“ von Aldo Vandini will mit Traubenkernöl den Alterungsprozess verlangsamen. Das werde ich nicht wirklich testen können. Wohl aber die Pflege und den Duft.
Pflege
Zu Zeiten der Grippe wasche ich mir besonders oft die Hände. Jetzt brauchen auch meine Hände eine extra Pflege. Der perfekt Moment, um Handcremes zu testen. Der Hersteller der Test-Creme von Aldo Vanidini informiert, dass Weintrauben über wirkungsvolle antioxidative Bestandteile verfügen. Das Extrakt aus den Trauben, in Kombination mit Vitamin E, Shea-Butter und Panthenol soll für glatte und weiche Haut sorgen. Und ja, das stimmt. Meine Hände sind zwar nicht außergewöhnlich weich. Aber dieses leichte Ziehen nach dem Händewaschen verschwindet sofort.
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| Aldo Vandini „Hand Creme, Vino Spa" |
Das Tolle ist, dass die sehr feste Creme in Null-Komma-Nix in die Haut einzieht. Kaum habe ich gecremt, kann ich schon auf meiner schwarzen Tastatur weiter tippen, ohne dass Fettschlieren das Bild stören. Der UV-Filter sorgt dafür, dass die Haut vor Schäden geschützt bleibt, auch wenn ich das warme Büro verlasse, um in der Mittagspause einen Spaziergang zu machen.
Duft
Sehr angenehm und dezent. Quitte sorgt für eine ungewöhnliche, herb-süßliche Note.
Fazit
Der Preis ist mit um 3,50 Euro für 100 Milliliter okay. Ich habe nicht das Gefühl, ein Wundermittel auf den Händen zu spüren. Aber nach den Testwochen habe ich das Gefühl, ein ordentliches und sehr angenehmes Produkt auf den Händen zu tragen. Mein Kritikpunkt: Das Produkt hat leider kein extra Bio-Zertifikat – trotz hellgrüner Verpackung mit Weinblattoptik.
Claudia Casagrande, Redaktionsleitung
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