Die NME-Awards 2010
Cool Britannia

Passend zum coolen Image der Awards zeigten sich Stars wie Kesha, Lily Allen und Courtney Love bei der Preisverleihung in der Londoner Brixton Academy im rockigen Grunge-Look. Preise hätten diese Outfits in einem Modewettbewerb wohl kaum gewonnen, publikumstauglicher als die verrückten Kreationen von Lady Gaga waren sie aber auf jeden Fall.
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Die Sängerin wurde von den Lesern des britischen Musikmagazins NME für ihre modischen Experimente nämlich gleich in zwei Kategorien zur Siegerin des Abends gewählt: für das beste und das schlechteste Outfit des Jahres. Gefreut hat sich die blonde Lady über diese zweifelhafte Auszeichnung wohl kaum, denn sie blieb der Preisverleihung lieber fern.
Schlimmer als Gaga trafen es bei den NME Awards allerdings die Jonas Brothers: Die amerikanische Boygroup wurde sowohl als schlechteste Band, als auch für das schlechteste Album ausgezeichnet. Tokio Hotel konnten dagegen noch einmal aufatmen, denn sie hatten in der Kategorie der miesesten Band ebenfalls hoch im Rennen gelegen.
Zu den Gewinnern des Abends gehörten die Band Muse, die Arctic Monkeys und Kasabian, die Awards für die beste britische Band, beste Live-Band und das beste Album entgegennahmen. La Roux gewannen mit ihrem Song „In for the Kill“ den Preis für den heißesten „Tanzflächen-Füller“ und Lily Allen wurde für ihre Schatzsuch-Aktionen ausgezeichnet, bei denen Fans Tickets für ihre Welt-Tournee gewinnen konnten.
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