Kolumne: Sex to go
Die Venus in meinem Bett

Mein erstes Mal mit einem anderen Mädchen war noch während der Schulzeit. Sie gab mir Physik-Nachhilfe, und weil wir regelmäßig auf ihrer Couch landeten, weiß ich bis heute kaum etwas über Physik – ausgenommen über Gravitation, denn die Anziehungskraft zwischen zwei Körpern konnte sie wirklich gut erklären.
Später fing ich dann an, mit Männern zu schlafen, und auch das gefiel mir sehr. Ich habe mich bis heute nicht eindeutig entscheiden können und will es auch nicht. Beim Sex mit einem Mann ist das Fremde das Aufregende. Die Stärke der Arme, der härtere Körper, die tiefe Stimme und ja, natürlich: der Penis. Ihn in sich zu spüren, fühlt sich toll an.
Beim Sex reizt das Vertraute
Aber in eine Möse einzudringen, ist auch schön. Beim Sex mit Frauen ist das Vertraute der Reiz. Man hat einander nie zuvor berührt und erkennt sich trotzdem im Körper der anderen direkt wieder. Es ist ähnlich wie ein Déjà-vu, und gleichzeitig fühlt es sich auch ein bisschen verboten an.
Frauen haben eine streichelweiche Haut mit wenigen feinen Härchen. Die Lippen küssen wie Marshmallows. Und Frauen duften so gut. Busen sind eine der besten Ideen der Natur, und es mindert meine Faszination überhaupt nicht, dass ich selbst einen habe. Am eigenen herumzuspielen, macht nicht halb so viel Spaß.
Thinkstock
Dieser Artikel hat 2 Seiten. Lesen Sie auch ...
Seite 1 von 2 ›
Seite 1 von 2 ›










