Die richtigen Worte für guten Sex
Schatz, komm mal, ich will ...

Die richtige Stimmlage
Es gibt Männer, die berichten von Polizeiaufgeboten in der Nacht, herbeigerufen von besorgten Nachbarn. Also bitte, schreien Sie nicht herum, als würde Ihnen gerade Gewalt angetan. Mal abgesehen von den Belastungen für das männliche Trommelfell ist es albern, sich beim Sex die Seele aus dem Leib zu kreischen. Worte hingegen erzeugen einen positiven Feedback-Prozess, sind zugleich Bestätigung und Ansporn.
„Oh mein Gott, ja“ funktioniert prächtig, ulkigerweise auch „Oh mein Gott, nein“, trotz beidseitigem Einverständnis. Wenn Sie Gott aus dem Spiel lassen wollen, versuchen Sie mal ein markiges „Ist das geil!“. Gewiss ist, dass Männer es mögen, wenn man ihnen Anweisungen zuruft. „Bleib so, mach genau so weiter!“ genügt häufig schon.
Sie können auch Porno-Sprache benutzen, sollten aber nicht vergessen, dass manche Männer süß unverdorben sind. „Fick mich, fick mich fester“ und „Ja, spritz ab!“ kann ein solches Exemplar schon mal überfordern – bei der etwas derberen Sorte hingegen wirkt es wie ein Extra-Schuss Aphrodisiakum.
Der richtige Rhythmus
Wohl jeder von uns ist schon mal ein stakkatohaftes „Ja! Ja! Ja!“ über die Lippen gekommen, wenn der Liebste zum Schlussspurt ansetzt. Nutzen Sie rhythmische Ansagen ruhig auch vorher, denn so können Sie ihm wunderbar den Takt vorgeben.
Schließlich machen erst Tempovariationen aus dem potenziellen Einakter ein episches Erlebnis! Geben Sie ihm dabei klare Instruktionen: „Langsamer … Langsamer … Und tiefer! Ja. Ja!“ Er wird gar nicht anders können, als genau das zu tun, was Sie jetzt glücklich macht!
Die richtigen Worte
Richtig ist, was wahr ist. Alles, was im Moment der Leidenschaft aus Ihnen herauskommt, passt. Sie müssen es nur ehrlich meinen. Männer hören und sehen während des Verkehrs sowieso viel weniger, als man denkt, deswegen lassen Sie sich nicht irritieren, wenn manchmal ziemlicher Blödsinn aus Ihrem Mund kommt.
„Spritz mich voll, ich fühl mich so trocken“ ist ein seltsamer Satz, kann aber ebenso wahren Geschehnissen entsprechen wie „Reit mich weich, Cowboy“ – selbst wenn sie einem hinterher die Schamesröte ins Gesicht treiben. Männer reagieren überaus positiv auf Worte, die aus tiefstem Inneren kommen.
Halten Sie sich darum auf keinen Fall zurück. Selbst wenn der Satz der Stunde etwas ist wie, nun ja, „Bring mich zum Jodeln, Heino“, „Ramm mir den Knüppel zwischen die Beine“ oder „Nagel mich ans Bett und lass mich um Gnade winseln“.
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