Verhütungs-Special
Die Temperaturmethode
Jeden Morgen, noch vor dem Aufstehen, muss sehr konsequent die Körpertemperatur gemessen werden. An der Beschaffenheit des Zervixschleims kann zudem die fruchtbare beziehungsweise unfruchtbare Zeit abgelesen werden. Ganz Geübte ertasten noch den Muttermund.
Anwendung
Die unfruchtbare Zeit beginnt nach dem Eisprung am dritten Abend der erhöhten Temperaturmessung. Oder aber nachdem der Schleim am flüssigsten und klarsten ist. Wichtig: Die Temperatur muss an drei aufeinanderfolgenden Tagen höher sein, als an den sechs vorangegangenen Tagen.
Zudem muss die Temperatur am dritten Tag des Maximums noch einmal um zwei Zehntel Grad höher sein, als am höchsten Tageswert der vorangegangenen sechs Tage. Bei strenger Anwendung der Methode darf nur an den sicheren Tagen nach dem Eisprung bis zur nächsten Regelblutung ungeschützter Geschlechtsverkehr stattfinden.
Vor- und Nachteile
Klingt alles etwas ungewiss? Ist es auch! Nur eine sehr konsequente Anwendung und sehr gute Kenntnisse des eigenen Körpers garantieren einen Schutz vor ungewollter Schwangerschaft. Die kleinste Unsicherheit, Schwankung oder Abweichung kann Folgen haben. Deshalb ist diese Methode auch nicht für Mädchen oder junge Frauen geeignet, die auf keinen Fall schwanger werden wollen.
Pearl-Index: 1 bis 3
Hier geht's zurück zur Übersicht >>
COSMOPOLITAN Online: Das große Sex-Lexikon >>
SHAPE Online: Liebling, du bist zu dick >>
Getty Images











