Flirt-Ratgeber
Die perfekte Verführerin - Ein Selbstversuch
„Achten Sie auf die Blicke der Männer“
Zuerst bin ich etwas skeptisch, aber dann wage ich den radikalen Selbstversuch: Ich will alles ausprobieren – jeden noch so abstrus klingenden Tipp! Was mir gefällt: Die Autorin sagt explizit, dass wir uns nicht mit dem Zweitbesten zufriedengeben sollten, sondern einfach nur besonders viele Männer kennen lernen müssen, um die Chance zu maximieren, dass ein passendes Exemplar dabei ist.
Als Erstes nehme ich mir mein Styling vor. Das kommt zwar im Buch nicht direkt am Anfang, aber bei diesem Thema fühle ich mich noch am ehesten in meinem Element. Obwohl: So ganz mein Stil ist das nicht, was die Autorin empfiehlt. Ich probiere ein Kleid mit vielen femininen, hauchzarten Volants, das mir eine Nummer zu klein ist, viele utopisch hohe Schuhe, eine rote Bluse, Miniröcke, ein pinkes Cocktailkleid und ein hauchzartes, transparentes Rüschentop.
Die Aufgabe dazu: „Gehen Sie aus und tragen Sie ein T-Shirt, Jeans und Turnschuhe. Wählen Sie am nächsten Abend eine feminine Garderobe, raffiniert und verspielt. Achten Sie auf die Blicke der Männer, achten Sie auf Ihre eigenen Bewegungen.“
Irgendwie ärgert es mich schon, dass doch wieder alles auf sexy Outfits hinausläuft, aber Dietlind Tornieporth hat Recht: Ich käme im Leben nicht auf die Idee, in Jeans und Turnschuhen die Hüften zu schwingen. Mit hohen Schuhen und engem Kleid hingegen schon, und ja, die Männer schauen gleich viel mehr!
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Dieser Artikel hat 6 Seiten. Lesen Sie auch ...
- Seite 1: Die perfekte Verführerin - Ein Selbstversuch
- Seite 3: „Am selben Abend noch wage ich mich an die nächste Mutprobe“
- Seite 4: „In der U-Bahn lächle ich wildfremde Leute an“
- Seite 5: „Abends gehen ich in eine Bar, um den Tequile-Trick auszuprobieren“
- Seite 6: „Wenn ich mich einem Kerl nähere, dann nie frontal und chefig“








