Online-Dating
Männer aus dem Netz
Vom Internet ins Ehebett
Anna, 25, Pädagogin
Roland, 29, E-Techniker
Dass ausgerechnet ich meine große Liebe im Internet fand, beweist, dass es dort eigentlich genauso zugeht wie im wahren Leben draußen auf der Straße. Ich war nämlich gar nicht aktiv auf Partnersuche - und doch passierte es! Roland und ich sind beide Mitglieder der Social-Network-Site MySpace. Er präsentiert dort seine Metalcore-Band "State Of Noise", ich schrieb ihm Anfang 2006 ein Kompliment für seine Songs, denn ich bin Fan dieser Musikrichtung. Roland fragte mich nach Auftrittsmöglichkeiten in meiner Heimatstadt Nürnberg, so begann ein loser Kontakt.
Erst als wir ein Telefonat vereinbarten, begann ich, mich für ihn zu interessieren. Seine Art zuzuhören faszinierte mich! Wir begannen zu mailen, Roland wurde mein Tagebuch, dem ich alle meine alltäglichen Geheimnisse anvertraute - auch über meine damalige, nicht mehr sehr glückliche Beziehung. Am 8. Juli 2006 trafen wir uns erstmals auf einem Rockfestival. Ich hatte weiche Knie, dabei war er eigentlich gar nicht mein Typ! Aber da kannte ich ihn längst zu gut, als dass Äußerlichkeiten noch einen Unterschied gemacht hätten. Im Juni 2007 haben wir geheiratet, im August bin ich zu ihm nach Paderborn gezogen!
Dieser Artikel hat 8 Seiten. Lesen Sie auch ...
- Seite 2: Am Anfang und Ende stand ein wunderbarer Unfall
- Seite 3: Autonarren, Landeier - aber kein Treffer
- Seite 4: Der dümmste Spruch gewinnt
- Seite 5: Virtuelle Helden & echte Idioten
- Seite 6: Vorsichtig bis zum ersten Date
- Seite 7: Begegnung mit einem Stalker
- Seite 8: Der Funke sprang beim ersten Treffen über
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